Spieltagsrückblick - Halbfinale
Bayernliga Playoffs 2009/2010
Bayernliga
Auswahl:   
 
TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos TEV Miesbach 3:5
(2:2, 0:1, 1:2)
EC Pfaffenhofen
"Icehogs"
EC Pfaffenhofen - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
06.03.2010 - 19:07
IceHogs gehen in Play-Off-Serie gegen Miesbach in Führung
Verdienter 5:3 Erfolg beim Favoriten mit beeindruckender Vorstellung
IceHogs gehen in Play-Off-Serie gegen Miesbach in FührungPfaffenhofen (oex) Der EC Pfaffenhofen sorgt in der Bayernliga weiter für positive Schlagzeilen. Mit einem 5:3 (2:2; 1:0, 2:1) Erfolg im ersten Spiel der Play-Off-Halbfinalserie beim favorisierten TEV Miesbach bescherte der Außenseiter seinen Fans einen weiteren Festtag in einer aus Pfaffenhofener Sicht an Höhepunkten ohnehin schon reichen Saison und kann nun sogar vom Einzug ins Finale träumen. Und der Triumph beim heimstarken Oberligaabsteiger war keineswegs glücklich, sondern verdient, denn die Pfaffenhofener boten mit der tollen Unterstützung von weit mehr als 100 mitgereisten Fans eine beeindruckende Vorstellung. Coach Rod Poindexter hatte seine Mannschaft wieder einmal hervorragend auf den Gegner eingestellt. Kämpferisch hervorragend und taktisch äußerst diszipliniert, ließen sie die Gastgeber eigentlich nie richtig ins Spiel kommen und nutzten zudem deren Fehler gnadenlos aus. Dabei sprach vor der Partie eigentlich alles für den Favoriten, der nahezu in Bestbesetzung antreten konnte. Die IceHogs mussten dagegen auf ihre beiden gesperrten Abwehrstützen Robin Riemel und Patrick Gerber verzichten, so dass nur noch vier Verteidiger übrig waren. Außerdem fehlte Routinier Marco Thommes und bei drei weiteren Schlüsselspielern, nämlich Torhüter Florian Lachauer und den beiden Torjägern David Vokaty und Rafal Martynowski stand ein Einsatz bis kurz vor Beginn der Partie wegen ihrer Krankheiten bzw. Verletzungen in Frage.

In einem normalen Punktspiel hätten wohl alle drei nicht gespielt, so aber bissen sie auf die Zähne und während Florian Lachauer im Kasten eine überragende Partie bot, steuerten David Vokaty und Raf Martynowski jeweils einen Treffer zum überraschenden Erfolg bei. Für den ersten Jubel unter den ECP-Fans sorgte jedoch Christian Birk, der einen Fehler in der TEV-Abwehr nutzte und mit einem verzögerten Schuss Torhüter Florian Hochhäuser verlud. Der Youngster, der zuletzt David Vokaty in der Paradereihe vertrat, bildete zusammen mit Manuel Kühnl und Marco Löwenberger eine Reihe, die mit drei Toren für Furore sorgte. Als Folge des frühen Rückstands erhöhten die Hausherren ihre Schlagzahl und drehten bis zur 10. Minute das Spiel - auch dank zweier sehr umstrittener Strafzeiten gegen Rafal Martynowski und Vladislav Gossmann. Florian Leitner (7.) und Christian Mayr (10.) rückten mit ihren Überzahltreffern die Verhältnisse aus Miesbacher Sicht zunächst zurecht. Die IceHogs gaben trotz des Rückstandes ihre defensive Grundhaltung dennoch nicht auf und setzten mit ihren Kontern immer wieder Nadelstiche. In der 18. Minute erwischte es Miesbachs Nicolas Oppenberger mit einer unberechtigten Strafe und dieses Mal nutzten dies die Gäste. Raf Martynowski glich nach Zuspiel von Terry Campbell und Carsten Gräber aus. Und auch den besseren Start im Mittelabschnitt erwischten wieder die IceHogs. Erneut war es Christian Birk, der in der 23. Minute Hochhäuser mit einem verdeckten Schuss düpierte. Was folgte, war ein vehementes Anrennen der Gastgeber, das allerdings nur selten klare Strukturen erkennen ließ, so dass die bombensicher stehende ECP-Abwehr um Organisator Elvis Beslagic nur wenig Zwingendes zuließ und was auf den Kasten kam, wurde eine sichere Beute von Florian Lachauer. Im Schlussdrittel änderte sich nur wenig. Miesbach war zwar nach wie vor optisch überlegen, konnte sich aber nie entscheidend durchsetzen, während die IceHogs geduldig auf ihre Chance warteten, die sich dann in der 56. Minute bot. David Vokaty entwischte seinem Gegenspieler und ließ auch Hochhäuser keine Abwehrchance. Die Gastgeber kamen aber nochmals ran, als MaximilianVeicht in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor die Scheibe über die Linie stochern konnte. Als dann die Pfaffenhofener eine knappe Minute vor dem Ende noch eine Strafzeit wegen unkorrektem Wechsel aufgebrummt bekamen, riskierten die Gastgeber alles und nahmen den Torhüter vom Eis. Doch nach einem Befreiungsschlag setzte der unermüdlich rackernde Terry Campbell bissig nach und verleitete dadurch einen Miesbacher Verteidiger zu einem Scheibenverlust. Manuel Kühnl schnappte sich den Puck und beförderte ihn zur endgültigen Entscheidung ins verwaiste Miesbacher Tor.

EC Pfaffenhofen: Lachauer, J. Pfafferott, Gräber, Kröger, Heinzmann, Beslagic, Gossmann, Campbell, Löwenberger, Kühnl, Martynowski, Vokaty, W.Pfafferott, C.Birk, Pfab, Babic,F.Birk

Tore: 0:1 (5.) C. Birk (Löwenberger); 1:1 (7.) Leitner (Martin, Hart 5:4); 2:1 (10.) Mayr (Leitner 5:4); 2:2 (18.) Martynowski (Gräber, Campbell 5:4); 2:3 (23.) C. Birk; 2:4 (56.) Vokaty; 3:4 (58.) Veicht (Albanese, Hart); 3:5 (60.) Kühnl

Strafen: TEV 8 IceHogs 20

Zuschauer: 700

Verfasser: Karl Oexler
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
VER Selb - Vereins-/Stadioninfos VER Selb
"Wölfe"
5:2
(1:1, 1:1, 3:0)
EV Regensburg EV Regensburg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
06.03.2010 - 14:27
VER Selb – EV Regensburg 5:2 (1:1; 1:1; 3:0)
VER Selb – EV Regensburg 5:2 (1:1; 1:1; 3:0) Mit einer starken Vorstellung haben die Selber „Wölfe" einen 5:2-Erfolg gegen den EV Regensburg feiern können. In der Halbfinalserie legt der VER damit vor und kann bereits am nächsten Freitag in der Donau-Arena den Einzug ins Finale perfekt machen.

Spannendes erstes Halbfinalspiel entscheiden „Wölfe" für sich
VER gelingt starker 5:2-Auftaktsieg in der Serie gegen Regensburg



Prächtige Stimmung im Stadion zur ersten Partie der Halbfinalserie der „Wölfe" gegen den EV Regensburg. Und die Zuschauer sollten gleich von Spielbeginn an für ihr Kommen nicht enttäuscht werden. Beide Mannschaften boten einen guten kämpferischen Vergleich, wenngleich zunächst die Hausherren anfangs die ersten Chancen hatten. Porzig und Schneider versuchten es mit strammen Schüssen, Regensburgs Keeper Leserer war bei den Angriffen stets zur Stelle. Ebenso parierte sein Gegenüber Dirksen die Schüsse von Berger und Daffner. Die Gäste passten danach allerdings nicht auf, kassierten wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern eine Strafzeit. Die zahlenmäßige Überlegenheit nutzten die VER-Cracks prompt aus. Jeschke feuerte mehrmals ab, ehe Horvath die Scheibe zugespielt bekam und diese in die Maschen setzte. Der EVR konterte durch Landstorfer, der aus der Drehung heraus das Ziel knapp verfehlte. Weiter stand aber auch die Defensive der „Wölfe" sicher, ließ so wenig zu und konnte selbst mehrmals in das Angriffsdrittel stürmen, ohne jedoch aus den sich bietenden Chancen zählbares herauszuholen. Waßmiller und Jeschke kassierten binnen Sekunden jeweils Strafen. 5 gegen 3 Überzahl hieß es folglich für die Gäste, was sie sich natürlich ausnützten. Bäckström blieb im Abschluss da zwar zeitlang noch zu schwach. Über Weinzierl kam der Puck dann aber zu Daffner, der von der rechten Seite zum Ausgleich traf. Die Teams zeigten in der Folge weiter ein packendes Spiel, bei dem man sich bei gesunder Härte nichts schenkte.

Das zweite Drittel hatte an Spannung nicht viel weniger zu bieten. Chancen hüben wie drüben waren der Reihe nach dran. Daffner verfehlte in der 22 Minute den Selber Kasten haarscharf. Sekera und Lamich hatten wiederum das Nachsehen in Keeper Leserer. Die Zuschauer hatten wahrlich viel zu sehen. Kombinationen am laufenden Band. Jede Mannschaft drängte auf die Führung, fightete um jeden Zentimeter Eis. Und schließlich kam auch noch das Pech hinzu: Lamich knallte den Puck nach Sekera-Zuspiel an die Latte. Erst in der 37. Minute konnte der ohne stimmungsvolle Selber Fanblock endlich jubeln. Thumm passte zu Setzer, der von links zum 2:1 traf. Doch kaum in Unterzahl, nutzten das die Gäste durch Bäckström zum 2:2 aus.

Spielertrainer Holden stellte im letzten Abschnitt um. Fortan nahmen die Einheimischen das Spiel in die Hand, erkämpften sich zahlreiche Möglichkeiten. Nach nur knapp vier Minuten zog Selb durch Waßmiller wieder in Front. Beruhigend war der Vorsprung aber noch nicht. Trotz zwar guter Gelegenheiten, wollte und wollte die Scheiber einfach nicht ins Tor. Bei den Gästen dagegen schienen die Kräfte allmählich zu schwinden, dennoch konnte man hin und wieder gefährlich in der Selber Verteidigungszone auftauchen. Das spannten auch die zahlreichen Anhänger, die ein Wechselbad der Gefühle erlebten und kräftig anfeuerten. Erst mit Fischers Treffer zum 4:2 schien der Sieg gesichert, wenngleich Regensburg noch einmal alles versuchte. In der Schlussminute war es dann aber endgültig vorbei. Waßmiller setzte in Überzahl den Schlusspunkt zum hochverdienten 5:2-Sieg.

Der Jubel war natürlich grenzenlos. Ein klein wenig wunderte man sich aber, dass die Mannschaft nicht mehr zurück aufs Eis zu einer erneuten Ehrenrunde kam. Das Team will sich aber erst so richtig feiern lassen, wenn die Serie erfolgreich überstanden wurde.

Ohne Worte blieb nach Spielschluss Gästetrainer Schnabl. Er weilte nicht bei der Pressekonferenz, da er gerne einige Fans mit in den VIP-Raum genommen hätte. Da dies nicht möglich ist, boykottierte er die einzig Medienvertreter, Ehrengästen und Sponsoren vorbehaltene Veranstaltung. Sei's drum. Cory Holden war natürlich restlos begeistert von der kampfstarken Vorstellung seines Teams und freut sich nun auf den spielfreien Sonntag. „Das Spiel heute hat Kraft gekostet, dazu haben wir einige Angeschlagene. Da ist es gut, uns etwas erholen zu können", freut sich der Coach, der zum einen auf die Rückkehr von Dennis Thielsch und selbstverständlich auf nur noch ein Spiel in Richtung Finale hofft.

Am Rande bemerkt: großen Applaus verdiente sich kurz vor Spielbeginn Michelle. Die 8jährige wollte sich einen Traum erfüllen und unbedingt als Stadionsprecherin die Aufstellung der Gästemannschaft machen. Mit großem Mut und Bravour hat sie das zusammen mit den Anhängern des EVR durchgezogen. Respekt und Lob gab es da nicht nur von den Fans beider Teams, sondern auch von den Verantwortlichen der Gäste.


So geht es weiter - das nächste Wochenende entscheidet über Finaleinzug

Das Heimspiel gegen den EV Regensburg war auch die einzige Partie der „Wölfe" an diesem Wochenende. Wie berichtet, wird das ursprünglich für Sonntag terminierte Rückspiel wegen einer Musikveranstaltung in der Donau-Arena auf den nächsten Freitag (20 Uhr) verschoben.
Sollten nach diesem zweiten Aufeinandertreffen beide Teams jeweils ein Spiel für sich entschieden haben, so kommt es im ausgetragenen Modus „best-of-three" am darauffolgenden Sonntag (14.3.) zum entscheidenden Spiel in Selb.
Der Sieger aus dieser Halbfinalserie zieht ins Finale ein, bei dem der Gewinner aus der Serie TEV Miesbach gegen den EC Pfaffenhofen wartet.
Die Finalserie wird ebenso im „best-of-three" ausgetragen. Die Termine sind der 19. sowie der 21. März und gegebenenfalls das große finale Match am 26. März. Selb hätte hier im übrigen als beste Zwischenrunden-Mannschaft auch hier Heimrecht!
Doch auch für die beiden im Halbfinale unterlegenen Vereine ist noch nicht Saisonende. Diese Mannschaften duellieren sich noch in zwei Spielen um den dritten Platz der Bayernliga-Meisterschaft. In diesem Fall würden die „Wölfe" als Vorrunden-Erster zunächst auswärts (19. März) antreten. Die letzte Begegnung wäre schließlich am 21. März in Selb.

Zwangsläufig keinen Vorverkauf wird es daher in der kommenden Woche geben. Sofern sich mit dem zweiten Match entscheiden sollte, dass es nur zwei Tage später zu einem dritten Spiel kommen wird, so wird der VER am Samstag (13.3.) kurzfristig auch Karten im Vorverkauf anbieten. Genauere Information hierzu folgen im Laufe der nächsten Woche.

Verfasser: Michael Sporer
Veröffentlicht von Sebastian Dick
06.03.2010 - 19:10
Klasse erstes Play-Off-Spiel in Selb
Tolles Spiel, tolle Stimmung, einziges Manko: Das Ergebnis
Klasse erstes Play-Off-Spiel in SelbSPIEL 1: Freitag, 05.03.10, 20:00 Uhr, Eissportstadion Selb
VER SELB - EV REGENSBURG 5:2 (1:1, 1:1, 3:0)
SPIEL 2: Freitag, 12.03.10, 20:00 Uhr, Donau Arena Regensburg
EV REGENSBURG - VER SELB
Mögliches SPIEL 3: Sonntag, 14.03.10, 20:00 Uhr, Eissportstadion Selb
VER SELB - EV REGENSBURG
Es wäre mehr drinnen gewesen gestern Abend, auch wenn das 5:2 deutlich aussieht.

Zunächst agierten beide Teams vorsichtig, da die Sturmreihen beider Seiten für ihre
Torgefährlichkeit bekannt sind. Die ersten Chancen waren auf unserer Seite zu verzeichnen. Erst
unsere erste Unterzahl in Spielzeit 06:25 brachte Gefahr für das EVR-Tor. Selb, im Powerplay
bekanntlich sehr stark, nutze diese Gelegenheit und konnte das 1:0 durch Horvath erzielen (07:45,
5-4). Unserem Spiel tat dies keinen Abbruch, weiter ging es auf Augenhöhe mit dem
Vorrundenbesten. Wenige klare Chancen auf beiden Seiten. Als dann jedoch hintereinander zwei
Selber Spieler auf die Strafbank mussten (15. Minute), war unser Druck aufs Selber Tor enorm.
Nach einigen Schüssen von der blauen Linie und heiklen Szenen vor dem Tor gelang es in
Spielzeit 16:37 Thomas Daffner die Scheibe irgendwie vorbei am Selber Goalie ins Tor zu bringen
(Sven Gerike und Kristoffer Bäckström mit der Vorarbeit, 5-3).
Im zweiten Abschnitt das gleiche Spiel, beide Teams konnten sich keine wesentliche Vorteile
erarbeiten, das Spiel insgesamt wurde aber offener und die Vorsicht schwand zusehends. Tolles
Play-Off-Hockey konnten die ca. 3000 Zuschauer bewundern. Unsere Defensive stand gut, als
mehrere Unterzahlsituationen ohne Torerfolg der Selber Wölfe überstanden wurden. Zudem
reagierte Jonas Leserer sensationell bei einem Schlagschuss aus unmittelbarer Tornähe. Etwas
überraschend dann doch der zweite Selber Treffer durch unseren ehemaligen Spieler Sebastian
Setzer (36:43, 5-5). Hoch motiviert durch diesen Rückstand unsere Cracks, die unbedingt vor
Drittelende den Ausgleich wollten. Die Traumkombination des Abends brachte dann auch den
verdienten Ausgleich in Spielzeit 38:56: Sven Gerike blitzschnell auf Thomas Daffner, dieser von
halb links auf den rechts frei stehenden Kristoffer Bäckström, der sich diese Chance nicht
entgehen ließ (5-4). Gerechter Pausenstand 2:2.

Der VER erhöhte zu Beginn des Schlussdrittels den Druck, wollte eine Entscheidung herbeiführen.
Wir standen gut, jedoch gelang in dieser Phase kein Spielaufbau und viele unerlaubte
Weitschüsse waren die Folge. In 43:40 die erneute Selber Führung durch Waßmiller (5-5). Da wir
nun offensiver agieren mussten und durchaus die Chance auf den erneuten Ausgleich hatten,
entwickelte sich Play-Off-Hockey par excellence. Das 4:2 in Spielzeit 53:43 durch Fischer dann die
Vorentscheidung. Zu diesem Zeitpunkt waren wir dem Ausgleich genau so nah wie Selb diesem
Tor. In der Entwicklung dieses Tores wurde Sven Greike in der Angriffszone ungeahndet zu Fall
gebracht und im direkten Gegenzug dieser Treffer. 2 Minuten vor Spielende versuchten wir
zugunsten des Goalies mit 6 Feldspielern den Anschlusstreffer zu erzielen. Eine 2-Minuten-Strafe
in der letzten Minute gegen uns verhinderte dies, Waßmiller setzte in dieser Selber Überzahl den
Schlusspunkt zum 5:2 (59:31).
Tolle Aktion im Vorfeld des Spiels: Ein 8-jähriges Selber Mädchen verlas unsere Aufstellung, tolle
Aktion des VER Selb, ganz großes Lob an die junge nette Dame, die dies ganz hervorragend
gemacht hat.
Fazit:
Lange spielten wir auf Augenhöhe mit dem VER Selb, die Niederlage ist um zwei Tore zu hoch
ausgefallen. Mit etwas Glück hätte die Sensation gelingen können. Uns ist nicht Bange vor dem
Rückspiel am Freitag, 12.03.10, 20:00 Uhr in unserer heimischen Donau Arena. Wir werden
kämpfen und versuchen, den VER Selb in das dritte Spiel zu zwingen. Karten gibt es an den
bekannten Vorverkaufsstellen und natürlich an den Abendkassen. Aus Selb erwarten wir ca.
800 Fans, die Donau Arena bleibt aber trotzdem in unserer Hand.
Im Anschluss an das Spiel ist, wie bei uns und fast allen Bayernligisten üblich, eine öffentliche
Pressekonferenz.
Spieldetails:
VER Selb : EV Regensburg 5:2 (1:1, 1:1, 3:0)
Strafen: VER Selb 14 Min., EVR 18 + 10 Min. (Jakob Leserer)
Schiedsrichter: Gasta, Wargitsch
Zuschauer: 2730, davon ca. 500 aus Regensburg
Auf unserer Seite fehlten:
Thomas Bauer, verletzungsbedingt
Martin Ritter, verletzungsbedingt

Verfasser: Christian Köcher
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EC Pfaffenhofen - Vereins-/Stadioninfos EC Pfaffenhofen
"Icehogs"
2:4
(0:1, 1:2, 1:1)
TEV Miesbach TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos
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(S3-S2-N1-N)
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Aktuelle Serie
08.03.2010 - 15:50
Miesbach gleicht aus – Entscheidung fällt erst im dritten Spiel
IceHogs ziehen zu Hause mit 2:4 den Kürzeren
Miesbach gleicht aus – Entscheidung fällt erst im dritten SpielPfaffenhofen (oex) Die Entscheidung über den Finaleinzug ist auf nächsten Freitag vertagt. Der EC Pfaffenhofen hat es verpasst, nach seinem überraschenden Auftakterfolg der Play-Off-Serie am Freitag mit einem weiteren Sieg am Sonntag vor eigenem Publikum die Überraschung perfekt zu machen und ins Finale um die Bayerische Meisterschaft einzuziehen. Mit einem 4:2 (1:0; 2:1; 1:1) Sieg konnte der TEV Miesbach das Aus abwenden und ein drittes und entscheidendes Match am kommenden Freitag erzwingen, in dem Miesbach als Zwischenrundensieger Heimrecht genießt. ECP-Coach Rod Poindexter bezeichnete nach der Partie den Erfolg der Gäste als verdient, weil „wir zwar hoch motiviert waren und unbedingt alles klar machen wollten, aber im Vergleich zum ersten Spiel nicht so aggressiv und weniger präsent waren." Diese Einschätzung teilte wohl auch die Mehrzahl der ECP-Fans, die insgeheim zwar hofften, ihre Mannschaft könnte dem Favoriten die zweite Niederlage innerhalb von zwei Tagen beibringen, aber sich am Ende doch eingestehen mussten, dass die Gäste an diesem Abend einfach einen Tick stärker waren.

Dabei ist der Mannschaft um Kapitän David Vokaty überhaupt kein Vorwurf zu machen, denn bis zur Schlusssirene ließen die IceHogs nichts unversucht, um das Blatt vielleicht doch noch zu wenden. Die entscheidenden Szenen spielten sich dabei zwischen der 47. und 49. Spielminute ab. Mit einem herrlich heraus gespielten Treffer bei zweifacher Überzahl hatte David Vokaty den ECP zu Beginn der 48. Spielminute auf 2:3 heran gebracht und noch weitere 100 Sekunden hatten die Gastgeber einen Mann mehr auf dem Eis, in denen sie den Kasten von TEV-Goalie Hochhäuser regelrecht belagerten und in denen die ECP-Fans mehrmals den Torschrei schon auf den Lippen hatten. Doch Hochhäuser verhinderte den Ausgleich und kaum wieder komplett, gelang Andreas Veicht mit einem Schuss aus vollem Lauf das 4:2 und damit praktisch die Entscheidung. Die verbleibenden 10 Spielminuten konnten sich die IceHogs, bei denen nun auch die Kräfte schwanden, nicht mehr entscheidend gegen die kompakt stehenden und äußerst clever agierenden Gäste durchsetzen. Während die rund 700 Zuschauer im letzten Drittel einen rasasnten Play-Off-Kampf zu sehen bekamen, in dem sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch lieferten, gingen beide Mannschaften zu Beginn doch sehr vorsichtig zu Werke. Die ganz großen Möglichkeiten blieben lange Zeit Mangelware.Die klareren Aktionen zeigten dennoch die Gäste, die sich ein optisches Übergewicht erarbeiteten und in der 18. Minute nicht ganz unverdient durch Andreas Veicht in Führung gingen, der mit einem Nachschuss erfolgreich war. Kurz vor der Pause hatte Marco Löwenberger die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber an Hochhäuser. Besser machten es die Gäste zu Beginn des Mittelabschnitts, als Robin Riemel auf die Strafbank musste, und Veicht die Überzahl eiskalt ausnutzte. Mit dem 0:2 Rückstand als Bürde verstärkten die IceHogs ihre Offensivbemühungen und fanden nun besser ins Spiel. Das Geschehen verlagerte sich mehr in die Miesbacher Hälfte und in der 30. Minute gelang Robin Riemel im Nachstochern der - allerdings umstrittene- Anschlusstreffer, als dessen Folge sich Torhüter Hochhäuser wegen Reklamierens eine Disziplinarstrafe einhandelte und nun am Freitag gesperrt ist. Lange währte die Freude im ECP-Lager allerdings nicht, denn auch die nächste Strafe gegen die Gastgeber, dieses Mal gegen Marco Löwenberger, bestraften die Gäste. Mit einem sehenswerten Solo stellte Christian Mayr den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her, dem die Hausherren bis zum Schluss vergeblich nachlaufen sollten. „Jetzt gibt es ein echtes Endspiel," freute sich TEV-Trainer Markus Wieland auf kommenden Freitag, an dem die Karten nochmals neu gemischt werden. Auch zu diesem Spiel wird wieder ein Fanbus eingesetzt. Der Bus fährt um 17.00 Uhr am Eisstadion ab, der Fahrpreis beträgt 10 €.Anmeldungen werden ab sofort bei Manuel Hauptmann Tel: 0160/6818495 oder Daniel Kerner Tel: 0171/7315226 entgegen genommen.

EC Pfaffenhofen: Lachauer, J. Pfafferott, Riemel, Gerber, Gräber, Kröger, Heinzmann, Beslagic, Gossmann, Campbell, Löwenberger, Kühnl, Martynowski, Vokaty, W.Pfafferott, C.Birk, Pfab, Babic,F.Birk

Tore: 0:1 (18.) Veicht (Hart, Martin); 0:2 (22.) Veicht (Oppenberger, Hart 5:4); 1:2 (30.) Riemel (Vokaty, Campbell); 1:3 (32.) Mayr (Hochäuser 5:4); 2:3 (48.) Vokaty (C.Birk 5:3); 2:4 (49.) Veicht (Deml, Hochhäuser)

Strafen: IceHogs 12 TEV 14 + 10 f. Hochhäuser u. Hart

Zuschauer: 650

Verfasser: Karl Oexler
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos TEV Miesbach -:- EC Pfaffenhofen
"Icehogs"
EC Pfaffenhofen - Vereins-/Stadioninfos
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EV Regensburg - Vereins-/Stadioninfos EV Regensburg -:- VER Selb
"Wölfe"
VER Selb - Vereins-/Stadioninfos
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VER Selb - Vereins-/Stadioninfos VER Selb
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-:- EV Regensburg EV Regensburg - Vereins-/Stadioninfos
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